Scheunendrescher Nr.5
Wie funktioniert Erfolg?
Nächster „Scheunendrescher“ am 30. Mai in der Amtsscheune / Gäste aus Kultur und Sport/ Kartenvorverkauf ab 13. Mai an sechs Gelegenheiten in Stralendorf und Pampow
Stralendorf – Bereits zum fünften Mal laden die Gemeinde Stralendorf und der Dorfverein 675 Jahre Stralendorf e.V. zur ländlichen Talkshow „Scheunendrescher“ in die Amtsscheune ein – und zwar am Donnerstag, dem 30. Mai 2013. Im Gespräch mit prominenten Gästen aus Kultur und Sport widmet sich Moderator Jürgen Seidel diesmal dem spannenden Thema „So geht es: Erfolgsgeheimnisse“. Und dazu haben diese Damen und Herren jede Menge zu sagen: Zu Wort kommen die beiden Schweriner Volleyballerinnen Tanja Joachim und Janine Völker, die sich mit ihrem Verein SSC in der „roten Hölle“ Dresden“ gerade zum dritten Mal hintereinander den Meistertitel gesichert und mit einem grandiosen Spiel wieder einmal als „Schweriner Schmetterlinge“ erwiesen haben – ganz so wie in ganz alten Zeiten, wie die SVZ in ihrem Online-Auftritt schwärmte. Und der begeisterte Autor fügte hinzu: „Zum insgesamt zehnten Mal haben die SSC-Damen … die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Mit 3:1 (14, -19, 31, 22) gewann das Team von Trainer Teun Buijs heute die best-of-five-Serie auch nach Spielen mit 3:1 - nach dem Auftaktsieg hatte Dresden vor Wochenfrist ausgeglichen und der SSC am vergangenen Sonnabend in einem phantastischen Match die Weichen auf Titelverteidigung gestellt. Im entscheidenden Durchgang setzte sich der Favorit mit Nervenstärke und dem besseren Auge für die Lücke durch - und der Jubel kannte bekanntermaßen keine Grenze! (Natürlich) vorbereitete gelbe Meister-T-Shirts wurden aus den Taschen gezaubert und übergezogen, ein ums andere Mal sangen die Spielerinnen mit den mitgreisten Fans um die Wette. Auch die Bussis von MV-Ministerpräsident Erwin Sellering ließ man gerne geschehen... Mit Gold um dem Hals nahm die Mannschaft schließlich die Meisterschale (wieder) in Besitz. Sektduschen inklusive klebirgen Haaren und Körpern bildeten danach den Auftakt - den Auftakt für den mehr als verdienten und wohl lange nicht endenden Party-Marathon.“ Soweit die „Schweriner Volkszeitung“.
Aus dem Bereich Kultur kommen der Theatermann Wolfgang Bordel – Intendant in Anklam und Neubrandenburg/Neustrelitz und mit drei Jahrzehnten Ausdauer in Anklam dienstältester Intendant in Deutschland (Chapeau!) – sowie der Intendant der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Dr. med. Matthias von Hülsen, nach Stralendorf. Beide werden nicht zuletzt darüber berichten, welche Hindernisse sich ihnen entgegengestellt haben und auf welche Weise diese überwunden werden konnten. Und natürlich werden alle vier auch Auskunft darüber geben, ob und wie sie Arbeit und Leben auf gelungene Weise miteinander verbinden und – ein ganz wichtiges Erfolgsrezept – wer sie in guten und schlechten Zeiten wie unterstützt. Ein „Scheunendrescher“ wäre allerdings kein „Scheunendrescher“ ohne die beiden bewährten Musiküsse Dirk Hammerich (Piano) und Ingolf Drabon (Saxofon) sowie Mundschenk Alfred Siering und sein Team vom Stralendorfer Landgasthof „Am Amt“, der diesmal passenderweise auch Mai-Bowle im Angebot haben wird. Der Erfolgs-„Scheunendrescher“ Nr. 5 beginnt am 30. Mai um 19 Uhr in der Amtsscheune, Dorfstraße 30. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Die Eintrittskarten kosten wie immer nur jeweils 6,75 Euro pro Person. Allerdings gib es auch keine Ermäßigungen.
Kartenvorverkauf startet am Montag, dem 13. Mai 2013
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Gespräche über Gott und die Welt
Prinzip der von Jürgen Seidel moderierten Veranstaltungsreihe ist es, mit verschiedenen Gästen gewissermaßen über Gott und die Welt ins Gespräch zu kommen, wobei die Weltbetrachtung immer auch aus Stralendorfer Sicht geschehen soll. Das findet auch bei der Auswahl der Gäste Berücksichtigung. So soll laut Konzept immer mindestens ein Gast aus Stralendorf stammen. Zur Premiere war deshalb der Mann gekommen, dem es Stralendorf verdankt, dass es in diesem Jahr überhaupt sein stolzes Jubiläum feiern kann. Die Rede ist von Ritter Heinrich von Blücher, der bereits seit der Übergabe des neuen Gemeindewappens ausgezeichnet von der Gemeindepädagogin und Seelsorgerin Ingrid Hoyer verkörpert wird. Von Blücher hatte am 7. Januar 1334 eine Hufe aus seinen Stralendorfer Besitzungen an das Schweriner Domkapitel verschenkt. Eine kurze Spielszene führte zu Beginn des Premieren-„Scheunendreschers“ auf vergnügliche Weise fast sieben Jahrhunderte in die Vergangenheit zurück, ehe auch Heinrich von Blücher auf dem Sofa Platz nahm.
Dort saßen bereits die Schweriner Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow und BUGA-Chef Jochen Sandner. Alle vier – den SD-Moderator eingeschlossen - diskutierten sie informativ und unterhaltsam unter anderem über die anfänglichen Vorbehalte gegen die BUGA und über die späteren Erfolgsgeheimnisse der Bundesgartenschau Schwerin 2009, aber auch über die BUGA-Tauglichkeit ihrer eigenen Gärten sowie über ihre jeweiligen Vorstellungen von Heimat. Weitere Schwerpunkte der Diskussion waren Erfahrungen der BUGA-Verantwortlichen, die für das Stadtmarketing zur 850-Jahrfeier Schwerins im nächsten Jahr genutzt werden können und auf welche Weise sich vielleicht auch Stralendorf und Stralendorferinnen und Stralendorfer in das landeshauptstädtische Gründungsjubiläum einbringen können. In diesem Zusammenhang ließ Heinrich von Blücher durchblicken, dass er sehr gern im Festumzug mit dabei sein würde.
Im Übrigen wurde auch das brisante Thema der Stadt-Umland-Beziehungen und einer manchmal diskutierten Eingemeindung von Dörfern aus dem Schweriner Speckgürtel nicht ausgelassen. Hier überzeugte das souveräne Agieren der Schweriner Oberbürgermeisterin, die sich für Kooperation statt Konfrontation einsetzte und für ihre Äußerungen auch in Stralendorf spontanen Beifall bekam. Für einen weiteren Höhepunkt des fast zweistündigen Abends sorgte ein Überraschungsgast. Das BUGA-Maskottchen „Fiete“ ließ es sich nicht nehmen, höchstpersönlich zum „Scheunendrescher“ zu erscheinen und ein bisschen über die Schönheiten und Schwierigkeiten seiner Figur zu plaudern, die es übrigens sogar zwei Mal gab. Dennoch, auch das war während des ersten Stralendorfer „Scheunendreschers“ zu erfahren, gab es Tage, an denen wegen auswärtigen Werbeeinsätzen zum Beispiel an der Ostsee auf dem Schweriner BUGA-Gelände Fiete-freie Zeit herrschte. Zum Glück aber gab es viele, viele andere Attraktionen …
Dank an Mitwirkende, Partner und Sponsoren
Wenn die Premiere der neuen Stralendorfer Veranstaltungsreihe so gut gelaufen ist, dann lag das neben der Diskussionsfreudigkeit der Gäste und der Aufgeschlossenheit des Premierenpublikums zu einem guten Teil an Mitwirkenden, Partnern und Sponsoren, denen auch an dieser Stelle sehr herzlich gedankt werden soll.
Dazu gehörten „Musikus“ Dirk Hammerich aus Alt Meteln am Klavier und „Mundschenk“ Alfred Siering vom gegenüberliegenden Landgasthof „Am Amt“, der sich nicht nur ebenso fleißig wie unauffällig um das kulinarische Vergnügen von Zuschauern und Talkshow-Gästen kümmerte, sondern auch den „Original Stralendorfer“ präsentierte – ebenfalls eine erfolgreiche Premiere.
Zum Gelingen des „Scheunendreschers“ Nr. 1 trug Diplom-Designer Uwe Sinnecker aus Schwerin ein wichtiges Scherflein bei, der sich um den angenehmen visuellen Auftritt des Unternehmens kümmerte, sowie Mario Kriening (Schwerin) und Christian Klatt (Stralendorf) von der Technik.
Aber was wäre ein „Scheunendrescher“ ohne Sofa und Klavier, ohne Einspielfilme und ohne die bereits erwähnte Technik? Ein herzlicher Dank für das Sofa geht an die Möbelstadt Rück aus Pampow (siehe Foto), für das Klavier an das Pianohaus Kunze aus Alt Meteln, an den Norddeutschen Rundfunk (NDR), der die BUGA-Filme zur Verfügung gestellt hat, sowie an das Musikhaus Eggert in Schwerin, welches die Mikrofon- und Verstärkertechnik zu moderaten Preisen verliehen hat.
Für Mitmenschen, die leider bei der Premiere nicht dabei sein konnten, sowie für die Nachwelt im Bild festgehalten hat das historische Ereignis der Schweriner Fotograf Detlef Klose.
Und auf keinen Fall vergessen darf die Stiftung der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin, die die ersten beiden Stralendorfer „Scheunendrescher“ mit einer bemerkenswerten Summe unterstützt.“
Soweit ein Blick zurück, und jetzt ein Blick wenige Tage voraus – auf den nächsten Stralendorfer Scheunendrescher, welcher am 25. Oktober, ab 19 Uhr natürlich wiederum in der Amtsscheune, eine Spezialausgabe mit Sigmund präsentieren wird. Sind Sie dabei? Sehen wir uns? Herzlich willkommen. Einlass ab 18.15 Uhr.
Kontakt:
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rhetorica rampe Jürgen Seidel Zum Winkel 3 19073 Stralendorf |
